Der Begriff Ökostrom bezeichnet elektrische Energie, die mit Hilfe von regenerativen Energiequellen gewonnen wurde. Auch wichtig ist der ökologische Gedanke der Stromgewinnung wonach die Stromerzeugung keine Schädigung der Umwelt mit sich bringen darf. Ökostrom dient heutzutage als echte Alternative zu den fossilen Energiegewinnungsmethoden Kernkraft, Kohle und Erdöl.

Wasserkraft ist eine der bedeutensten regenerativen Energiequellen. Um aus der kinetischen Energie (Bewegungsenergie) des Wassers Strom zu gewinnen, muss über eine mechanische Apparatur, beispielsweise einer Turbine oder ein einfaches Wasserrades eine Rotationsenergie erzeugt werden. Diese wird dann mit Hilfe eines Generators in Wechselstrom umgewandelt, der anschliessend ins Stromnetz eingespeist werden kann. Wasserkraftwerke werden beinahe auf der ganzen Welt zur Stromerzeugung genutzt. Das schöne an Wasserkraftanlagen ist, dass sie in jeder Größe, also je nach Bedarf, gebaut werden können. Aber auch die Wasserkraft ist nicht ohne Umweltbelastungen zu haben, denn der Bau eines Staudammes kann ein schwerer Eingriff in die Natur sein.

Um dem Wind seine Energie zu entlocken und daraus Stromzu gewinnen braucht man zu aller erst einen Standort, bei dem eine permanente Brise weht und bei dem der Anblick eines oder mehrerer riesiger Windräder nicht stört. Der passendste Ort für Windräder sind demnach Küstenregionen, wo so genannte Offshore-Parks gebaut werden. Windräderfunktionieren Ähnlich wie Wasseräder bei der Wasserkraft. Der Wind treibt einen Rotor an, der über ein Getriebe an einen Generator angeschlossen ist. Das Getriebe hat die Aufgabe die Drehzahl bei wechselnden Windgeschwindigkeiten immer konstant zu halten.